FÜR QUALITATIV HOCHSTEHENDE, NACHHALTIG PRODUZIERTE LEBENSMITTEL

Bundesrat, Ständerat und Nationalrat haben mit grosser Mehrheit den Gegenvorschlag zur Initiative für Ernährungssicherheit gutgeheissen. Damit ist der Weg frei für die Verankerung der  Ernährungssicherheit in der Verfassung.

VERANKERUNG IN DER
VERFASSUNG IST WICHTIG

Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und der stetige Bevölkerungswachstum stellen die Ernährungssicherheit weltweit vor grosse Herausforderungen. Der aktuelle Verfassungstext ist ungenügend, um diese Herausforderungen längerfristig zu bewältigen. Die Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung ist nötig und wichtig, um die inländische, nachhaltige Produktion und die Lebensmittelverarbeitung in der Schweiz zu erhalten. Nur so kann längerfristig die Sicherstellung einer ausreichenden Verfügbarkeit von Lebensmitteln mit hoher Qualität garantiert werden.


IM INTERESSE DER
KONSUMENTEN

Der neue Verfassungsartikel ist ein Gesamtkonzept: Er nimmt die gesamte Wertschöpfungskette – vom Feld bis auf den Teller – in die Verantwortung. Für die Konsumentinnen und Konsumenten bedeutet das Verlässlichkeit bei der Qualität und der Herkunft der Lebensmittel. Die Abstimmung über den Verfassungsartikel zur Ernährungssicherheit erlaubt es den Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten mitzubestimmen, wie und wo ihr Essen produziert wird.


RESSOURCENSCHONENDER
UMGANG MIT LEBENSMITTELN

Der neue Verfassungsartikel rückt die Diskussion über die Wertschätzung der Lebensmittel in den Fokus der Öffentlichkeit. Ein ressourcenschonender Umgang mit Lebensmitteln bedeutet einerseits die Vermeidung von Food Waste andererseits jedoch auch eine nachhaltige und bewusste Ernährung, welche auf saisonalen und regionalen, qualitativ hochstehenden Produkten basiert.


REGIONALE PRODUKTE AUS
NACHHALTIGER PRODUKTION

Der neue Verfassungsartikel fördert Produkte aus der Region und aus nachhaltiger, standortangepasster und ressourceneffizienter Produktion. Mit der Verankerung der Ernährungssicherheit in der Bundesverfassung erhalten die Bauernfamilien eine Zukunftsperspektive.


FAIRER HANDEL STATT
FREIHANDEL

Der neue Verfassungsartikel fordert grenzüberschreitende Handelsbeziehungen, welche zu einer nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft beitragen – in der Schweiz wie auch im Ausland. Er fördert somit den fairen Handel statt den Freihandel.

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